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APPLAUS FÜR DEUTSCHE BEITRÄGE IN VENEDIG & TORONTO
Philip Gröning (© dpa/Ettore Ferrari)
Edgar Reitz (© La Biennale di Venezia)
Rick Ostermann & Cast (© La Biennale di Venezia)
J. Jackie Baier, Julia Krivickas (© Associazione Culturale Giornate degli Autori)
David Zimmerschied
Caroline Link, Judy Kibinge (© Hubert Boesl)
Helga Fanderl
Ramon & Silvan Zürcher mit Wavelengths Kuratorin Andréa Picard

Ein sehr positives Ende fanden die Filmfestspiele in Venedig für DIE FRAU DES POLIZISTEN: Der Film von Philip Gröning (Philip Gröning Filmproduktion, Bavaria Pictures, 3L Filmproduktion), der bei der 70. Ausgabe im Wettbewerb Venezia 70 lief, wurde mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet. Der neunköpfigen internationalen Jury gehörte auch Schauspielerin Martina Gedeck an. Aber nicht nur DIE FRAU DES POLIZISTEN, auch die anderen deutschen Filme im Festival, durften sich über bestätigendes Publikumsfeedback freuen.

Edgar Reitz’ DIE ANDERE HEIMAT CHRONIK EINER SEHNSUCHT (DE/FR, ERF Edgar Reitz Filmproduktion) wurde bei seiner Weltpremiere Out of Competition von den Zuschauern mit 20-minütigen Standing Ovations gefeiert. Bei der Vorführung von WOLFSKINDER (Zum Goldenen Lamm Filmproduktion), bei der wie auch bei DIE FRAU DES POLIZISTEN Kulturstaatsminister Bernd Neumann zugegen war, gab es lang anhaltenden Applaus für den Debutfilm von Rick Ostermann. Zur Weltpremiere des Dokumentarfilms JULIA (DE/LT, Gamma Bak Filmproduktion, J. Jackie Baier Filmproduktion) in den unabhängigen Venice Days war neben der Regisseurin J. Jackie Baier und Produzentin Gamma Bak auch die Protagonistin des Films nach Venedig gereist. Die Zuschauer zeigten sich im Q&A nach der Vorführung sehr beeindruckt und berührt vom Film und Julias Geschichte und diskutierten lange mit dem Filmteam. Auch in der internationalen Presse gab es bemerkenswerte Resonanz auf JULIA. Unter anderem lobte die Huffington Post  Jackie J. Baiers Film als „must-watch“. DIE FRAU DES POLIZISTEN, DIE ANDERE HEIMAT – CHRONIK EINER SEHNSUCHT sowie WOLFSKINDER wurden in wichtigen Trades-Magazinen besprochen.

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Auch in Toronto zeigte sich das Festivalpublikum zugänglich für deutsche Filme. Bei Caroline Links EXIT MARRAKECH (Desert Flower Filmproduktion, Erftal Film, B.A. Produktion, MTM West, STUDIOCANAL) waren beide Vorführungen ausverkauft. Edgar Reitz hatte nach den Screenings von DIE ANDERE HEIMAT – CHRONIK EINER SEHNSUCHT  die Gelegenheit zu intensiven Diskussionen mit den Zuschauern, die sich sehr interessiert mit dem Film auseinander setzten. Erste Deal Memos wurden noch vor Ort unterschrieben, weitere Verkaufsgespräche zu den Filmen sind im Gange. Die erste Vorführung von DIE FRAU DES POLIZISTEN in Anwesenheit des Hauptdarstellers David Zimmerschied war vollbesetzt und auch einige internationale Einkäufer waren unter den Zuschauern. Die Screenings von DAS MERKWÜRDIGE KÄTZCHEN von Ramon Zürcher (DFFB) in der Sektion Wavelengths waren ebenfalls sehr gut besucht. Der Film wurde in der internationalen Presse ausgesprochen positiv besprochen, in einer Indiewire-Kritikerumfrage wurde der Film als bester Debütfilm des Festivals eingestuft.

Die Heimatfilm-Produktion QISSA von Anup Singh (DE/IN/NL/FR) gewann in Toronto den NETPAC Award. Die Jury des „Network for the Promotion of Asian Cinema“ ehrte den Film als Beste erste oder zweite Regiearbeit aus Asien.

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PREISREGEN FÜR DEUTSCHE FILME IN MONTREAL
Team von WESTEN (© Sylvain Legare/FFM)
Frauke Finsterwalder (© Sylvain Legare/FFM)
Rlaf Pleger (© Sylvain Legare/FFM)

Danièle Cauchard, General Director des Montreal World Film Festival, war im Juni in München bei German Films zu Gast, um neue deutsche Produktionen zu sichten. Erfreulicherweise kam es für die 37. Ausgabe des Festivals zu einer Vielzahl von Einladungen für deutsche Filme. Allein in den beiden Wettbewerben waren vier deutsche Produktionen vertreten. Auch die Preisvergabe fiel sehr erfolgreich aus: WESTEN von Christian Schwochow (zero one film, TERZ Film, öFilm) wurde von der FIPRESCI Jury, bestehend aus Mitgliedern der internationalen Filmkritiker- und Filmjournalistenvereinigung, als Bester Film im Wettbewerb ausgezeichnet. Hauptdarstellerin Jördis Triebel wurde für ihre Leistung von der Hauptjury mit dem Preis als Beste Darstellerin bedacht. Weiterhin erhielt Frauke Finsterwalder den Bronzenen Zenith für ihr Filmdebüt FINSTERWORLD (Walker+Worm Film). WAGNERWAHN von Ralf Pleger (gebrueder beetz filmproduktion) gewann den Publikumspreis für den Besten Dokumentarfilm. Der Leiter der Berlinale-Sektion Panorama Wieland Speck war Mitglied der Jury des Debütfilmwettbewerbs.

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DEUTSCHE TV-MINISERIE INTERNATIONAL ERFOLGREICH

UNSERE MÜTTER, UNSERE VÄTER von Philipp Kadelbach (UFA FICTION, Beta Film) konnte auf dem Festival de la Fiction TV in La Rochelle, einem der wichtigsten Festivals des europäischen Fernsehens, den Hauptreis in der Kategorie Internationales Programm gewinnen. Des Weiteren gewann die TV-Miniserie bei den Seoul International Drama Awards in der Kategorie Best Mini-Series und Regisseur Philipp Kadelbach wurde dort als Bester Regisseur ausgezeichnet.

UNSERE MÜTTER UNSERE VÄTER wird unter dem Titel GENERATION WAR im deutschen Originalton mit englischen Untertiteln auf BBC ausgestrahlt werden. Das Drama wurde bisher in mehr als 60 Länder verkauft. In den USA wird es im Oktober 2013 auf dem 36. Mill Valley Festival seine Kinopremiere feiern. Der Dreiteiler konnte bei seinen TV-Ausstrahlungen in Schweden und Polen jeweils Rekordquoten erreichen.

 
 
GERMAN FILMS: VERSTÄRKTE PRESSE- & ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Ein Ziel der strategischen Neuausrichtung von German Films, die 2011 initiiert wurde, ist die Kommunikation ins In- und Ausland zu verbessern und so den Bekanntheitsgrad des deutschen Films zu erhöhen. Teil davon ist es, die Pressearbeit national und international weiter zu professionalisieren und zu bündeln, um den deutschen Film und auch die Aktivitäten von German Films im internationalen Mediengeschehen möglichst sichtbar zu machen und die Verbreitung des deutschen Films zu fördern. Dazu wurde Mitte 2012 eine Pressestelle bei German Films eingerichtet, die mit Birgit Koch besetzt wurde.

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SPOTLIGHT: BUENOS AIRES
Frauke Finsterwalder, Philipp Worm (© Fabián Emilio Malavolta)

Das Festival des deutschen Films in Buenos Aires, ursprünglich als Ergänzung des Festivals in Madrid geplant, entwickelt sich zu einer eigenständigen Erfolgsgeschichte mit kontinuierlich hervorragenden Besucherzahlen und ausverkauften Vorstellungen. 2013 präsentierte German Films vom 12. bis 18. September 13 aktuelle deutsche Filme und das Kurzfilmprogramm NEXT GENERATION SHORT TIGER 2013 im renommierten Kino Village Recoleta. 12 der 13 gezeigten Filme wurden ein- oder sogar zweimal vor ausverkauftem Haus gezeigt und auch in diesem Jahr waren wieder rund 6.000 Kinobesucher mit dabei. Insgesamt lag die Kinoauslastung bei 90 Prozent.

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